02 Februar, 2025

FREELANCE NURSE - Was bedeutet freelance Krankenpflege eigentlich und warum ist das so genial?

Okay, let’s talk about Pflege. Aber nicht irgendeine Pflege – freelance Krankenpflege! 

Für viele mag das ein Begriff sein, den man nicht auf Anhieb versteht. Deshalb möchte ich euch heute einen kleinen Einblick geben, was es wirklich bedeutet, wenn man als freelance Krankenpfleger, sprich als selbständiger Krankenpfleger arbeitet – und vor allem, warum das für mich und meine Patienten ein echter Game-Changer ist.


Was heißt das genau?

Freelance Krankenpflege bedeutet ganz einfach, dass ich als Pflegekraft nicht fest in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung arbeite. Ich arbeite unabhängig – als Selbstständiger. Und das Beste daran? Ich komme direkt zu meinen Patienten nach Hause. Keine sterile Klinik, keine Hektik – stattdessen individuelle Pflege dort, wo sich die Menschen am wohlsten fühlen: in den eigenen vier Wänden.


Meine Aufgaben als freiberuflicher Krankenpfleger:

Von grundlegender Pflege wie Körperpflege, über die Verabreichung von Medikamenten bis hin zur Wundversorgung – ich decke alle Aspekte ab, die Patienten benötigen, um gesund und gut versorgt zu sein. Ich bin für sie da, wann immer sie mich brauchen – sei es für kurzfristige Hilfe nach einer OP oder langfristige Betreuung im Alter.



Warum lieben Patienten die freiberufliche Pflege?

Wenn du schon mal mit einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung zu tun hattest, weißt du: Oft fühlt man sich wie eine Nummer. Zeitdruck, schnelle Abfertigung, wenig persönlicher Kontakt. Und genau hier kommt die freiberufliche Pflege ins Spiel. Hier ein paar Gründe, warum meine Patienten diesen Ansatz lieben:


1. Individuelle Betreuung:

Jeder Mensch ist anders – und genauso unterschiedlich sind auch die Bedürfnisse. Freiberufliche Pflege bedeutet, dass ich mir wirklich Zeit für jeden Patienten nehmen kann. Ich höre zu, lerne die Menschen kennen und passe die Pflege an ihre Situation an. Das ist kein Standardprogramm, sondern Maßarbeit!



2. Flexibilität:

Festgelegte Besuchszeiten? Not here! Als freiberuflicher Pfleger richte ich mich nach den Wünschen und dem Alltag meiner Patienten. Wir besprechen gemeinsam, wann und wie oft ich komme – völlig flexibel und ohne starre Strukturen.



3. Kontinuität:
In großen Pflegeeinrichtungen wechselt das Personal ständig – mal ist dieser da, mal jener. Bei mir? Ich bin der einzige Ansprechpartner. Patienten lernen mich kennen und vertrauen mir. Diese Verbindung und das Vertrauen sind Gold wert – und etwas, das nur in der freiberuflichen Pflege möglich ist.

4. Zuhause bleiben:

Die meisten Menschen fühlen sich zu Hause am wohlsten, gerade wenn es um Gesundheit geht. Warum also ins Krankenhaus, wenn die Pflege auch daheim möglich ist? Meine Patienten können ihren Alltag im gewohnten Umfeld weiterleben, während ich sie professionell versorge. Win-Win!



5. Mehr Zeit für das Wesentliche:

Ich arbeite nicht nach einem 10-Minuten-Takt. Das heißt, ich habe genug Zeit, mich wirklich um meine Patienten zu kümmern. Egal, ob es darum geht, eine Wunde zu versorgen oder einfach nur ein offenes Ohr zu haben – ich bin da und nicht nur „auf Durchreise“.



Und warum liebe ich meinen Job so?

Es gibt viele Berufe, aber für mich ist die freiberufliche Pflege das, was ich wirklich liebe. Warum? Weil es mir Freiheit gibt, meine Arbeit so zu gestalten, wie ich es für richtig halte – und gleichzeitig einen echten Unterschied im Leben der Menschen mache. Hier sind ein paar Dinge, die ich an meiner Arbeit besonders schätze:


1. Selbstbestimmung:

Ja, ich bin mein eigener Chef! Ich entscheide, wie mein Tag aussieht und mit welchen Patienten ich zusammenarbeite. Diese Freiheit gibt mir nicht nur eine bessere Work-Life-Balance, sondern auch die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln und Neues auszuprobieren.



2. Nähe zu den Patienten:

Der direkte Kontakt zu meinen Patienten – ohne den „Umweg“ über eine große Einrichtung – macht meinen Job besonders. Ich kann direkt auf ihre Bedürfnisse eingehen und wirklich eine Verbindung zu ihnen aufbauen. Es gibt nichts Schöneres, als zu wissen, dass man das Leben eines Menschen positiv beeinflusst.



3. Vielfalt im Alltag:

Mein Job ist nie langweilig. Jeder Patient ist anders, jede Pflegeanfrage bringt neue Herausforderungen. Diese Abwechslung hält mich nicht nur auf Trab, sondern macht meine Arbeit auch unglaublich spannend und erfüllend.



4. Ständige Weiterentwicklung:

Um in der Pflege immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, bilde ich mich ständig weiter. Und das Beste: Ich kann mich auf genau die Bereiche konzentrieren, die mich wirklich interessieren. So bleibe ich immer neugierig und lerne jeden Tag dazu.



5. Finanzielle Unabhängigkeit, steuerliche Vorteile: Was bedeutet das für mich?

Kommen wir jetzt mal zu einem Thema, das oft unterschätzt wird, aber extrem wichtig ist – die finanziellen und steuerlichen Vorteile meiner freiberuflichen Tätigkeit. Denn ja, es gibt eine Menge Gründe, warum sich das Selbstständigsein nicht nur emotional, sondern auch finanziell lohnen kann! Ich kann meine eigenen Preise festlegen und habe damit Kontrolle über mein Einkommen. Klar, das bedeutet auch Verantwortung, aber das nehme ich gerne in Kauf für die Unabhängigkeit, die es mir bringt.



Wenn du als Angestellter arbeitest, zahlst du einfach deine Steuern und kannst wenig davon absetzen. Als Freiberufler hingegen habe ich den Vorteil, dass ich viele meiner laufenden Kosten steuerlich geltend machen kann. Diese Kosten reduzieren mein zu versteuerndes Einkommen – und damit letztendlich die Summe, die ich dem Finanzamt schulde. Klingt gut, oder?


Hier mal ein Überblick, was ich als freiberuflicher Krankenpfleger alles absetzen kann:

1. Auto und Transportkosten: Da ich viel unterwegs bin, um zu meinen Patienten zu fahren, zählt mein Auto als notwendiges Arbeitsmittel. Das bedeutet: Benzin, Wartung, Reparaturen, Versicherungen und sogar die Anschaffung des Autos kann ich steuerlich absetzen. Auch die Fahrtkosten zu Fortbildungen oder Besprechungen gehören dazu. Jeder Kilometer, den ich beruflich zurücklege, bringt mir also einen Vorteil!


2. Telefon und Internet: Kommunikation ist super wichtig in meinem Job – ob es darum geht, Termine zu koordinieren oder Notfälle schnell abzuklären. Deswegen kann ich meine Telefon- und Internetkosten ebenfalls absetzen. Das gilt sowohl für mein Handy als auch für meinen Internetanschluss zu Hause.


3. Computer und technische Ausstattung: Ein Teil meiner Arbeit besteht darin, Dokumentationen zu erstellen, mit Ärzten zu kommunizieren oder Rechnungen zu schreiben. Dafür brauche ich natürlich einen Computer, Laptop oder Tablet – und diese Geräte kann ich ebenfalls steuerlich absetzen. Plus: Die Kosten für Software, Drucker und anderes technisches Zubehör zählen auch dazu.


4. Arbeitskleidung: Ich trage während meiner Arbeit spezielle Pflegekleidung, die natürlich auch als Arbeitsmittel zählt. Das bedeutet, dass ich sowohl die Anschaffung als auch die Reinigung und Instandhaltung der Kleidung steuerlich geltend machen kann. Hier zählt übrigens auch spezielles Schuhwerk oder Schutzkleidung, die ich im Job benötige.


5. Werbung und Marketing: Ein wichtiger Teil meiner freiberuflichen Arbeit ist es, neue Kunden zu gewinnen. Dafür brauche ich Marketing – und das kostet. Egal ob ich Werbung schalte, Flyer drucken lasse oder meine Website betreibe – alle Ausgaben für Werbung und Marketing sind steuerlich absetzbar. Selbst mein Instagram-Account, wenn ich für die Pflege relevante Inhalte teile, kann ich hier geltend machen.


6. Bürokosten und Ausstattung: Mein „Büro“ mag zwar mein Zuhause sein, aber alles, was ich für die Organisation meiner Pflegeleistungen brauche, zählt als Betriebsausgabe. Dazu gehören Schreibtisch, Stuhl, Büromaterialien, Druckerpapier, Tinte und vieles mehr. Auch hier gilt: Alles, was ich für meine Arbeit brauche, kann ich von der Steuer absetzen.


7. Fortbildungen und Fachliteratur: Um in meinem Beruf immer up-to-date zu bleiben, nehme ich regelmäßig an Schulungen und Fortbildungen teil. Egal ob Seminare, Workshops oder Online-Kurse – auch diese Kosten kann ich absetzen. Zudem zählt die Anschaffung von Fachliteratur oder Zeitschriften zu Pflege-Themen ebenfalls als abzugsfähige Ausgabe.


8. Sonstige Betriebsausgaben: Hinzu kommen noch jede Menge andere Kosten, die ich geltend machen kann, wie z. B. Berufshaftpflichtversicherungen (ein absolutes Muss in meinem Job!), Kosten für Steuerberatung, falls ich mir professionelle Hilfe hole, oder sogar die Miete für mein Arbeitszimmer, falls ich ein separates Zimmer in meiner Wohnung ausschließlich für die Arbeit nutze.


Warum das für mich so vorteilhaft ist?

Diese Abzugsmöglichkeiten sorgen dafür, dass mein zu versteuerndes Einkommen deutlich schrumpft. Während ich einerseits flexibel und selbstbestimmt arbeiten kann, sorgt das Finanzamt dafür, dass ich nur auf das Geld Steuern zahle, das wirklich als „Gewinn“ übrig bleibt – nach Abzug all dieser Kosten. So bleibt mir mehr übrig, als man vielleicht auf den ersten Blick denken würde.


Kurz gesagt: Die freiberufliche Krankenpflege gibt mir nicht nur die Freiheit, meine Arbeitszeit und meine Patienten selbst zu wählen, sondern sie bietet auch enorme finanzielle und steuerliche Vorteile, die das Ganze noch attraktiver machen. Diese Flexibilität und Unabhängigkeit in der Arbeitsweise, kombiniert mit den steuerlichen Erleichterungen, machen den Job für mich nicht nur sinnvoll, sondern auch nachhaltig und zukunftssicher.


Fazit

Freiberufliche Krankenpflege ist mehr als nur ein Job – es ist eine Lebensweise, die Freiheit, Flexibilität und enge Bindungen zu den Patienten vereint. Gleichzeitig bietet sie viele finanzielle und steuerliche Vorteile, die man in einem Angestelltenverhältnis nicht hat. Die Möglichkeit, Kosten wie Auto, Werbung, Kleidung oder technisches Equipment abzusetzen, sorgt dafür, dass mein zu versteuerndes Einkommen deutlich reduziert wird – und das bedeutet: mehr finanzieller Spielraum. Also, wenn ihr das nächste Mal überlegt, was freelance Krankenpflege bedeutet, denkt daran: Es ist eine Mischung aus Herz, Verstand und einer ordentlichen Portion Business-Know-how! 💪🏼


Und wenn du oder jemand aus deiner Familie mal Unterstützung braucht – denk an mich! Gemeinsam finden wir den besten Weg, um dich oder deine Lieben optimal zu versorgen.🤍


Euer Lieblingskrankenpfleger ;-)


Keine Kommentare:

Schnarcht ihr oder schlaft ihr schon?

(Originalsprache des Posts: Deutsch) Warum dein Bett vielleicht der wahre Übeltäter ist 🛏️✨ Okay, Leute. Wir müssen reden. Und zwar über S...